STIFTUNG

Hugo | Mona | Emma HAMILTON
Hugo HAMILTON

Mitglied der Stiftung
Der Sohn von Vince, studiert gegenwärtig an der EPFL das Fach Maschinenbauingenieur.

Mona HAMILTON

Präsident der Stiftung
Mona ist Geologin wie Vince. Sie hat diese Tätigkeit eingestellt, um sich ganz Victory Net zu widmen und den Kampf von Vince gegen die NET weiterzuführen.

Emma HAMILTON

Mitglied der Stiftung
Die Künstlerin der Familie studiert gegenwärtig Fotografie und Grafik.

Dr Françis MEIER
Dr Françis MEIER

Mitglied der Stiftung
Spezialisierter Internist und Notfallarzt, ist seit 1995 im Spital La Tour in Genf und in eigener Praxis als Hausarzt tätig.

James NAGELMACKERS
James NAGELMACKERS

Vizepräsident der Stiftung
Geschäftsbankier in New York und London von 1990 bis 2001, seither als Privatbankier in Genf etabliert.

Fabienne PFYFFER
Fabienne PFYFFER

Mitglied der Stiftung
Assistentin von Mona Hamilton, arbeitet seit mehr als 30 Jahren für die Familie.

GESCHICHTE DER STIFTUNG VICTORY NET

Victory Net war zuerst eine Frucht des Zufalls, der durch Trauer- und Todesfälle verschiedene Personen zusammenführte, die gemeinsam neue Hoffnung aus ihren Schmerzen und Leiden schöpften. Es ist die Geschichte von Vince Hamilton und Dido Davies, die beide an neuroendokrinem Krebs verstarben, von Mona, der Gattin von Vince, sowie von Alexander Masters, dem besten Freund von Dido. Es ist auch die Geschichte ihrer unterwegs getroffenen guten Freunde, Professor Magnus Essand und Dominic Nutt. Die dabei entstandenen Verbindungen und Impulse erlauben es heute den Frauen und Männern, die mit einem neuroendokrinen Krebs leben, an eine bessere Zukunft zu glauben.

Alles begann mit dem Fall des Schweden Jan Smörlung, der als erster Kranker der Geschichte von einer Krebsbehandlung profitieren konnte, die von 2000 Personen in 40 Ländern und einem höchst grosszügigen Genfer Mäzen finanziert wurde. Jan lag mit einem NET-Leberkrebs im Universitätsspital von Uppsala (Schweden) und wurde als erster Patient für eine neue experimentelle Anti-NET-Therapie namens AdVince getestet. Obschon die ersten Anzeichen dieses von Professor Magnus Essand geleiteten Programms ermutigend waren, kamen sie leider zu spät für Jan, der 2017 verstorben ist.

Einige Jahre vor dem Begräbnis von Jan durchforschte Alexander Masters das Internet auf der Suche nach einem Hoffnungsschimmer, wie so viele Krebspatienten und ihre Angehörigen. Seine beste Freundin, die Biografin Dido Davies, litt an einem Pankreas-NET. Auf der Suche nach neuen Behandlungen für sie stiess er in renommierten
Medizinzeitschriften auf eine Artikelserie von Professor Magnus Essand und Dr. Justyna Leja-Jarblad von der Universität Uppsala. Sie hatten einen Virus entwickelt, der gezielt die neuroendokrinen Krebszellen bekämpfte, mussten aber ihre vielversprechenden Arbeiten aus Geldmangel einstellen. Alexander kontaktierte Professor Essand und fragte ihn: „Nehmen Sie meine Freundin Dido in Ihr Versuchsprogramm auf, wenn ich die nötigen Mittel beschaffe?“ Nach dessen positiver Antwort verfasste Alexander einen Artikel über diese Behandlung, die aus Geldmangel bisher noch nie an Patienten getestet wurde.

Dominic Nutt, ein Kommunikationsspezialist, der soeben mit der gleichen Krankheit diagnostiziert wurde, reagierte auf diesen Artikel. Die beiden Männer trafen sich mit der Absicht, eine Kampagne zur Finanzierung des gesamten klinischen Testprotokolls in Höhe von 2 Millionen Pfund Sterling zu starten. Da es sich um den ersten Versuch dieser Art handelte, gingen Sie rein theoretisch davon aus, dass ihre Botschaft sich viral verbreiten würde. Dies würde das Interesse der Medien wecken und könnte einen grossen Spender anziehen. Und genau so geschah es auch. Die Financial Times schrieb einen Artikel über die Kampagne, der von Vince Hamilton, gelesen wurde, einem Ölmagnaten, der ebenfalls an einem NET erkrankt war. Er steuerte die noch fehlende Summe bei, um an der Testreihe teilnehmen zu können. Leider lebte keiner der Patienten – Jan, Vince und Dido – lange genug, um davon noch profitieren zu können.

Im Anschluss an diese erste erfolgreiche Mittelbeschaffung wurde Victory Net gegründet, um weitere Testbehandlungen von NET finanzieren zu können und die Patienten in der Schweiz mit Ratschlägen und Information zu unterstützen. Die neue Stiftung widmet sich den NET-Patienten, ihren Familien und Freunden unter der gleichen Devise wie die Stadt, in der sie ihren Sitz hat: Post tenebras lux – Licht nach der Dunkelheit.