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PROFESSOR ÖBERG UND UPPSALA

Die Universität von Uppsala , in Schweden gilt als eines der weltweit führenden Zentren der neuroendokrinen Krebsforschung. Unter der Leitung von Professor Kjell Öberg hat die Universität ihren Ruf als Europäisches Kompetenzzentrum für Forschung und Behandlung gefestigt.

Als ehemaliger Leiter der Abteilung für endokrine Onkologie ist Professor Öberg spezialisiert in Endokrinologie. Er ist der Gründer der Abteilung für endokrine Onkologie des Universitätsspitals Uppsala und verfügt über 30 Jahre Erfahrung mit neuroendokrinen Tumoren. Professor Öberg war einer der Initianten und Koordinatoren der „European Neuroendocrine Tumor Society“ (ENETS).

Er unterstützt die Forschungsarbeiten zu AdVince, die von seinem Team unter Leitung von Dr. Justyna Leja-Jarblad und Prof. Magnus Essand durchgeführt werden.

Kjell Öerg, MD, Ph.D.

Professor
Abteilung für endokrine Onkologie
Universitätsspital Uppsala

Dr. Kjell Öberg ist Professor für endokrine Onkologie an der medizinischen Fakultät der Universität Uppsala. Zuvor leitete er die Abteilung für endokrine Onkologie am Universitätsspital Uppsala. Er ist Spezialist für Endokrinologie und innere Medizin und gründete die Abteilung für endokrine Onkologie am Universitätsspital Uppsala. Er hat 40 Jahre Erfahrung im Bereich der neuroendokrinen Tumore. Zwischen 1986 und 1992 war er ausserordentlicher klinischer Leiter des Ludwig Institut für Krebsforschung. Von 1998 bis 2002 leitete er die Abteilung für Medizinwissenschaften an der medizinischen Fakultät der Universität Uppsala.

Zwischen Juli 2002 und Juni 2008 war er Dekan der medizinischen Fakultät. Er leitete das Kompetenzzentrum für endokrine Tumore und war bis im Mai 2013 stellvertretender Leiter der Abteilung für endokrine Onkologie am Universitätsspital Uppsala. Derzeit ist er leitender Berater dieser Abteilung und Lehrbeauftragter für Chirurgie an der Vanderbilt University in Nashville, USA.

Dr. Öberg war einer der Gründer und von 1995 bis 2000 Koordinator des European Neuroendocrine Tumor Network (ENET) und zuvor Leiter der Nordic Neuroendocrine Tumor Group. Er leistete Pionierarbeit bei der Behandlung von Patienten mit karzinoiden Tumoren mit Interferon und Somatostatin-Analoga, entwickelte Assays für Tumormarker wie Chromogranin A sowie radiologische Verfahren, darunter spezialisierte PET-Scans.

1988 beschrieb er als erster eine genetische Deletion bei multipler endokriner Neoplasie Typ 1 (MEN 1). Dr. Öberg hielt mehrere hundert Vorträge an internationalen Meetings und publizierte über 500 Papers in seinem Forschungsbereich. Er besitzt h-Index 67 und wurde 14’850-mal zitiert. Ausserdem verfasste er zahlreiche Kapitel über karzinoide Tumore in verschiedenen internationalen Fachbüchern, darunter im William’s Textbook of Endocrinology, im Leslie de Groot’s Textbook of Endocrinology, in Clinical Endocrinology und im Fordtran’s Textbook of Gastroenterology. Dr. Öberg ist Chefredaktor des World Journal of Gastroenterology (WJG).

1991 erhielt Dr. Öberg den European Interferon Research Reward. 2003 wurde er vom International Research Promotion Council (IRPC) und vom World Scientist Forum zum „Eminent Scientist of the Year 2003“ gewählt, und 2004 erhielt er die European Gold Medal in Endocrinology von der English Endocrine Society. Im November 2006 wurde er mit dem Harry Boström Award Lecture der Schwedischen Gesellschaft für Medizin ausgezeichnet und 2011 mit dem University Hospital Clinical Research Award. 2014 erhielt er das Rudbeck Medaillon für seine Leistungen in der Forschung und den Life Time Achievement Award der North American Neuroendocrine Society. Im Januar 2017 wurde Dr. Öberg mit der Goldmedaille der Schwedischen Endokrinologischen Gesellschaft für seine wichtige Forschung und klinische Arbeit ausgezeichnet, und im März 2017 erhielt er den Lifetime Achievement Award der European Neuroendocrine Tumor Society (ENETS). Im Oktober 2017 folgte der Lifetime Achievement Award der Asian Pacific Neuroendocrine Tumor Society (AP-NETS).

Magnus Essand

Professor für Gentherapie
Universität Uppsala, Departement Immunologie, Genetik und Pathologie

Seit 2008 sind Magnus Essand und sein Forscherteam vom Departement Immunologie, Genetik und Pathologie daran, einen grundlegend neuen Behandlungsansatz für neuroendokrine Tumoren zu entwickeln. Die Behandlung erfolgt mit einem onkolytischen Virus, der sich bei der Vernichtung von neuroendokrinen Tumoren bei Mäusen als bemerkenswert wirksam erwiesen hat.

Magnus Essand – Gene, Cell and Immunotherapy of Cancer
Magnus Essand’s research projects on gene, cell and immunotherapy of cancer
The Oncolytic Virus Fund

Justyna Leja-Jarblad

Wissenschaftlerin am Institut für Immunologie, Genetik und Pathologie.
Klinische Immunologie: Forschungsgruppe Magnus Essand

Justyna Leja-Jarblad ist eine Wissenschaftlerin des Instituts für Immunologie, Genetik und Pathologie an der Universität Uppsala in Schweden. Im Rahmen ihres Promotionsstudiums nahm sie genetische Modifikationen an einem gängigen Erkältungsvirus (Adenovirus) vor, um selektiv neuroendokrine Krebszellen abzutöten. Sie ist Mitgründerin der ersten Crowdfunding-Kampagne zur Unterstützung der Arzneimittelentwicklung. Mit der Kampagne, die den Namen „The Oncolytic Virus Fund“ oder „iCANCER“ trägt, finanzieren normale Menschen die frühe Phase klinischer Studien zu onkolytischen Viren, die über ein eindeutiges therapeutisches Potenzial für neuroendokrine Krebspatienten verfügen und andernfalls möglicherweise nicht als Medikamente zum Einsatz kommen würden.

Justyna Leja-Jarblad machte ihren Master of Science an der Jagiellonian-Universität in Krakau, Polen, im Bereich der medizinischen Biotechnologie. Ihr Promotionsstudium absolvierte sie in der Forschungsgruppe von Professor Magnus Essand an der Universität Uppsala in Schweden. Ihre Forschung konzentriert sich primär auf die Entwicklung von Viren als Anti-Krebs-Wirkstoff mit besonderem Schwerpunkt auf neuroendokrinen Tumoren und Neuroblastomen, einer häufig bei Kindern auftretenden Krebsform. Sie ist auch an der Entwicklung von Krebstherapien mithilfe von T-Zellen und Impfstoffen beteiligt.

SWISSNET

Diese Vereinigung hat zum Ziel, ein nationales Netzwerk zu schaffen, um wichtige Fragen zu den neuroendokrinen Tumoren zu klären.

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NPF

Victory Net arbeitet in Partnerschaft mit der Net Patient Foundation (NPF), einem britischen karitativen Verein, der auf neuroendokrinen Krebs spezialisiert ist.

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UNSERE STIMMEN IN DEN MEDIEN

Ohne das Engagement und die Beharrlichkeit von Alexander Masters, Dominic Nutt und Liz Scarff wäre die Stiftung VictoryNET nicht entstanden. Nur dank ihrer unermüdlichen Medienarbeit erhielt das Thema NET genügend Aufmerksamkeit, damit die Universität Uppsala ihre Forschung zur AdVince-Behandlung fortsetzen konnte.
Wir danken ihnen von ganzem Herzen.

Alexander Masters

ist ein Schriftsteller, Biograf und Drehbuchautor und wurde 1965 in New York geboren.

Er studierte Physik und Mathematik in London und Cambridge. Als er sein erstes Buch mit dem Titel Stuart: A Life Backwards schrieb, war er als Assistent in einem Hostel für Obdachlose in Cambridge tätig.

Für Stuart gewann Alexander Masters den Arts Council Writers‘ Award und in der Folge auch den Guardian First Book Award sowie den Hawthornden-Preis. Das Buch kam in der Kategorie «Biografie» auch in die engere Auswahl für den Whitbread Book Award, den Samuel-Johnson-Preis und den US-amerikanischen National Book Critics Circle Award. Er verfasste zudem eine Drehbuchadaption, die im Jahr 2006 für die BBC und HBO verfilmt wurde.

Der Film wurde im September 2007 ausgestrahlt und gewann in der Kategorie «Single Drama» den Royal Television Society Award sowie den Reims International Television Award für das beste Drehbuch eines Fernsehfilms. Im Jahr 2007 arbeitete er zusammen mit dem Fotografen Adrian Clarke am Buch Gary’s Friends, in dem über das Leben von Drogen- und Alkoholabhängigen in North East England berichtet wird. Masters ist auch der Autor von The Genius In My Basement, einer Biografie des Mathematikers Simon P. Norton. Im Jahr 2016 veröffentlichte Masters das Buch A Life Discarded: 148 Diaries Found in the Trash.

Dominic Nutt

Medien-, Kommunikations- und Kampagnenberater.

Untersuchung der Ethik eines neuen Konzepts zur Mittelbeschaffung für medizinische Studien. Eine weltweit tätige Kommunikationsfachkraft mit 25 Jahren Erfahrung. Mit Kompetenzen in der Entwicklung und Umsetzung strategischer Kommunikationspläne für vielschichtige und internationale Organisationen, Risikomanagement sowie Aufbau markenorientierter und starker Bündnisse in allen relevanten Fachrichtungen, darunter Strategie-, Medien-, Kampagnen- und Marketingfunktionen

Liz Scarff

Liz arbeitet an der Schnittstelle zwischen Social Media, Technik, Journalismus und Kampagnenführung.

Liz produziert preisgekrönte Inhalte und Kampagnen, seit sie mit 18 zusammen mit Revolutionären im tiefen burmesischen Dschungel gelebt hat. Fürs Storytelling fuhr sie in einem Lada im Auftrag der BBC durch die Sahara und in einem bemalten Bus über den Karakoram Highway in Pakistan. Mit Crowdfunding sammelte sie 2 Millionen Pfund für vernachlässigte Krebspatienten – eine Kampagne, die von der Financial Times als die beste ihrer Art gefeiert wurde.

Liz‘ Arbeit wurde mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet. Sie hat zahlreiche wissenschaftliche Papers verfasst und ist Co-Autorin von Büchern zu Social-Media-Trends und Kampagnen.

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